28. Oktober 2026
Urin dezentral zu Dünger umzuwandeln ist nicht teurer, als bestehende Kläranlagen aufzurüsten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag der Steuerungsgruppe „Regionale Abwasserentsorgung Greifensee“ (RAG) des Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Kanton Zürich verfasst von Hunziker Betatech AG.
Die Studien-Autor:innen haben Szenarien verglichen, wie der Phosphor-Eintrag in den stark belasteten Greifensee reduziert werden kann. In Sachen Kosten liegen zwei Szenarien gleichauf:
1. Bestehende Kläranlagen aufzurüsten, damit sie mehr Phosphor aus dem Abwasser eliminieren.
2. Vermehrt Urin in kleineren dezentralen Anlagen z.B. von VunaNexus AG zu Dünger zu verarbeiten.
Hingegen schliesst das zweite Szenario Kreisläufe und macht wertvolle Ressourcen lokal verfügbar. Langfristige Planung lohnt sich – Lösungen gibt es jetzt schon.
Mehr zur Studie auf der Website des AWEL: https://www.zh.ch/rag